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Tomatenketchup- gesund & selbstgemacht | verschiedene Varianten

Tomatenketchup- gesund & selbstgemacht | verschiedene Varianten

Herkömmlicher Tomatenketchup aus dem Supermarkt besitzt einen grossen Anteil an Zucker. Daher ist er nicht nur Ungesund, sondern auch ein wahrer Dickmacher, wenn man ihn oft und viel Konsumiert. Doch gibt es keinen Grund vollständig auf Ketchup zu verzichten. Selbst hergestellt, ist er ein grossartiger Vitaminlieferant. Folgend, finden Sie verschiedene Varianten um einen gesunden Ketchup selbst herzustellen.

 

Metabolischer Ketchup

Zutaten
für ca. 1-2 Personen

– 1 reife Tomate
– 4 getrocknete Tomaten in Öl
– 5 schwarze Oliven (bitte verwenden Sie dazu vorzugsweise Kalamata Oliven anstelle der schwarz gefärbten)
– 
30 ml Olivenöl
– 1 EL dunklen Balsamico
 ohne Zuckerarten (Bezugsquelle)
– Gewürze: ½ TL  Oregano, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

Nach Belieben etwas Knoblauch und/ oder Chili

Zubereitung

Tomate  waschen, trocknen, Strunk entfernen und klein schneiden.
 Getrocknete Tomaten und Oliven klein schneiden.
 Alle Zutaten in einem Mixbecher oder mit einem Mixstabstab fein pürieren.
 Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Ketchup mit Honig oder Agavensirup

Zutaten
für ca. 2-3 Personen

– 200g Tomatenmark (aus 100% Tomaten)
– ¾ Tasse Wasser
– 2 Esslöffel naturtrüber Apfelessig
– 2 Esslöffel Agavensirup oder Honig
– ½ Teelöffel Kristall- oder Meersalz
– 1 klein gehackte Zwiebel
– 2 Prisen Piment
– 2 Prisen Gewürznelken

Wieder nach Belieben etwas Knoblauch und/oder Chili

Zubereitung

Geben Sie alle Zutaten (ausser den Agavensirup oder Honig) in einen mittelgrossen Kochtopf. Bringen Sie die Masse unter Rühren zum Kochen. Schliessen Sie den Topf mit einem Deckel und lassen Sie den Ketchup bei niedriger Hitze und unter gelegentlichem Umrühren für 20 Minuten köcheln. Geben Sie gegen Ende der Kochzeit den Agavensirup oder den Honig hinzu.

 

Ketchup mit Gemüse & wenig Birkenzucker 

Zutaten
für den Vorrat

–  1,5 kg reife, duftende Tomaten
–  1 Karotte
–  ½ rote Paprika
–  1 Zwiebel
–  2 Schalotten
–  2 Knoblauchzehen
–  2 Teelöffel Meersalz
–  1 Teelöffel Pfeffer
–  2 Esslöffel Birkenzucker (Bezugsquelle)
–  1 Lorbeerblatt
–  1 Teelöffel Paprikapulver
–  2 Prisen Zimt
–  2 Prisen Cayennepfeffer
–  150 ml möglichst naturtrüber Apfelessig

Zubereitung

Das Gemüse waschen und trocknen. Die Tomaten und Paprika klein schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Schalotten schälen und in dünne Streifen schneiden. Bei schwacher Hitze köcheln lassen. Nach 10 Minuten auf mittlere Hitze hoch drehen und für 20 Minuten weiter kochen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Die gekochte Sauce in eine Pfanne gießen, Gewürze, Apfelessig und Birkenzucker hinzufügen. Nochmals 30 Minuten auf dem Herd lassen. Die Sauce ist dann fertig wenn sie sich um fast die Hälfte reduziert hat und eine Konsistenz ähnlich von Sirup erlangt hat. Dann füllen Sie das dickflüssige Ketchup in zuvor sterilisierte Einmachgläser (aausgekocht im Wasser) und bringen diese mit ein wenig Wasser bis zur Hälfte, zum kochen. Legen sie dabei die Deckel nur auf, ohne sie zuzuschrauben. Erst ganz zum Schluss die Flaschen fest zudrehen.

Nach dem Abkühlen können Sie den Ketchup problemlos in einem geschlossenen Gefäss im Kühlschrank lagern. 

 

Haben Sie Anregungen zu diesen Rezepten oder auch eigene Kreationen, welche Ihre Favoriten sind? Dann freue ich mich auf Ihren Kommentar:)

 

Bild: Urheber: tycoon751 / 123RF Lizenzfreie Bilder

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Über leichtgesund

Annett Hessler, Ernährungsberaterin und Metabolic Balance Betreuerin seit 2005 verhilft Menschen in verschiedensten gesundheitlichen Bereichen zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Hast du ein Problem bei dem du Unterstützung benötigst? Vereinbare ein erstes unverbindliches Kennenlernen.

2 comments on “Tomatenketchup- gesund & selbstgemacht | verschiedene Varianten

  1. Danke für die leckeren und Ernährungsplan-freundlichen Varianten, ich freue mich sehr auch eine gute Ketchup Alternative. Mein persönlicher Favorit ist der mit den getrockneten Tomaten – zum sich rein legen!

    • Lieber Mino, dass freut mich mich sehr. 🙂

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